Hobby- & Amateursportler


Wer zahlt für kranke Kicker?

Ein Beispiel aus dem Profisport: Matthias Sammer

Matthias Sammer, ein Mann bei dem sich die Spielregeln des Lebens abprubt änderten. Der lange Leidensweg des 51-fachen Nationalspielers und Europameister von 1996 begann am 04. Oktober 1997 - sein letztes Fussballspiel. Sechs Knieoperationen folgten. Nach der letzten stelle sich eine Virusinfektion im linken Knie ein, die den Knorpel beschädigte.

Er quälte sich bis zu acht Stunden im Reha-Zentrum. An eine Rückkehr in den aktiven Profisport war nicht mehr zu denken. Zum Glück konnte er als Fussballtrainer weiterarbeiten und ist jetzt beim DFB als Sportdirektor tätig.

Betrachtet man den Fall genauer, dann stellt sich die Frage, wie er die Zeit während der Verletzung und Reha finanziell überbrücken konnte? Hatte er ein finanzielles Polster aufgebaut, oder war er anders abgesichert? Es stellen sich die Fragen ...

wer zahlt für kranke oder verletzte Kicker....

...das Gehalt?
...die Arztkosten?
...die Rehamaßnahmen?
...die Invaliditätsentschädigung?

Solange der Profifussballer bei seinem Verein unter Vertrag steht, zahlt in der Regel dieser sein Gehalt weiter. Rentenansprüche bestehen für ihn nur bei Anerkennung als Sportinvalide durch die Berufsgenossenschaft. Diese sind jedoch begrenzt. Es bleibt dem Profisportler nichts anderes übrig, als privat vorzusorgen.

Das Verletzungsrisiko des Amateurfussballers ist mindestens genauso groß, wie das des Profisportler. Die Auswirkungen sind meist viel gravierender. Berufliche Konsequenzen könnten die Existenz auf´s Spiel setzen. Wie sieht bei Amateuren die Absicherung aus?

Wer zahlt für den Amateurkicker, ob angestellt oder selbstständig

...das Gehalt?
...die Arzt- und Behadnlungskosten?
...die Rehamaßnahmen?
...die Invaliditätsentschädigung?
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